HEILPRAKTIKER PHILOSOPHIE

Warum zum Heilpraktiker?

Warum gingen und gehen Menschen zu einem Heilpraktiker? Einem  „staatlich geprüften Scharlatan“ – wie mein inzwischen verstorbener Lehrer Klaus Krämer mit einem Augenzwinkern zu sagen pflegte. Was macht den Beruf des Heilpraktikers auch heute noch so wichtig? Warum Geld für Naturheilkunde ausgeben, obwohl der Gang zum Arzt (fast) umsonst ist und es eine Schulmedizin gibt, die in vielen Bereichen Unglaubliches zu leisten in der Lage ist?

Oft ist es der Faktor Zeit – also die Tatsache, dass sich Heilpraktiker in der Regel länger mit den Patienten beschäftigen, als bei einem Arztbesuch üblich? Und wohl auch die Enttäuschung, dass Mensch mit Medikamenten und deren Nebenwirkungen oft alleine gelassen wird, ohne dass der Versuch gemacht wurde, die Beschwerden ganzheitlich zu betrachten. Hinzu kommt, dass Patienten auch beim Arzt Behandlungen immer öfters selbst bezahlen müssen(IGEL-Lestungen) und dass spezielle Tests(PSA, Vitamin D, u.a.) von den Krankenkassen nicht übernommen werden.

Heilpraktiker Philosophie

 

Der Hang zur Natur

Nach den oben genannten Punkten ist es wohl auch das über Jahrhunderte geprägte Naturheilwissen, zusammengetragen von Kräuterfrauen, Ärzten und Heilpraktikern, auf welches die Patienten auch heutzutage vertrauen. Menschen suchen einfach nach dem Natürlichen in der Medizin. Ich persönlich bin auch nach 12 Jahren Praxis immer noch fasziniert davon, wie einfach individuelle Heilpflanzen-Mischungen zur Linderung von Erkrankungen beitragen können – wenn sie denn täglich getrunken werden.

Regelmäßig hört man in der Praxis auch Berichte, dass sich Patienten in Krankenhäusern wie Fallnummern behandelt fühlen. Ohne dass ergründet wird, warum ein Erkrankungsbild immer wieder auftritt und weswegen die Antibiotika nur kurz gewirkt haben. Berichte, die mich traurig machen, weil Menschen dadurch immer wieder zu Schaden kommen.

Es sind also viele Beweggründe die hier zusammentreffen – und der wichtigste mag sein, dass Menschen auch als Menschen gesehen und behandelt werden wollen. Ein seriöser Heilpraktiker wird dies immer versuchen zu tun – mit möglichst bezahlbaren Mitteln.

Hierbei arbeite ich als Heilpraktiker – der bestrebt ist, sich in der schulmedizinischen Welt ebenso gut auszukennen wie in der Naturheilkunde – vorwiegend mit Pflanzenheilkunde, Mineralstoffen, Blutegel-Therapie, Vitamin D und Heilpilzen, um durch natürliche Stoffe/Reize Ungleichgewichte wieder ins Lot zu bringen oder Gesundheit zu stärken, wo es nötig ist.

Sicherlich kommt dabei jeder Heilpraktiker immer wieder an seine Grenzen – und es ist wichtig diese zu kennen und sich nicht zu scheuen, den Patienten dann an den passenden Arzt zu verweisen. Mein Idealbild in der heutigen Zeit ist deshalb ein Patient, der durch beide Seiten optimal versorgt wird – durch Spezialisten aus Schulmedizin und Naturheilkunde – ohne dass ideologische Grabenkämpfe dem im Wege stehen.

Folgender Link führt zu einer Homepage des BDH, welche die wichtigsten Fakten zu unserem Berufsstand beinhaltet.

Heilpraktiker Fakten