Winterzeit – Vorsorgezeit

Die Winterzeit ist für viele Menschen eine Zeit, in der es unter verschiedenen Aspekten anstrengend werden kann. Lichtmangel, Kälte, Nässe, trockene Büroluft, Bewegungsmangel und Infektwellen – all dies erleichter es einem nicht gerade, gut durch die dunkle Jahreszeit zu kommen. Vor allem wenn das Immunsystem sowieso schon durch Allergien, chronische Erkrankungen oder die guten Abgase/Feinstaub der Großstadt belastet ist. Also, was tun zur Gesunderhaltung?

Hausmittel und Tips

Ich gehe zum Beispiel liebend gerne in die Sauna, um wieder ein richtiges Gefühl von Wärme zu bekommen. In vielen Kulturen wird dieses Reinigungsritual schon seit Menschengedenken praktiziert – zum Beispiel stellt die Schwitzhütte eine der ältesten Formen von Sauna dar. Mensch muss auf jeden Fall individuell sehen, ob er Sauna verträgt – manch einer reagiert auf Sauna auch mit Schwächung. Wichtig: nicht übertreiben, Ruhezeiten einhalten und ausreichend trinken! Ich fühle mich danach auf jeden Fall gereinigt und gestärkt :).

Ausreichende Bewegung – Fahrrad fahren oder joggen – hilft dem Immunsystem, auch im Winter fit zu bleiben. Es ist natürlich nicht immer einfach, ausreichend Motivation dafür aufzutreiben, aber: es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Sport ist nun mal nicht immer Mord…

 

Gesunderhaltung

Um unsere Schleimhäute im Winter nicht zu sehr zu quälen, hilft regelmäßiges Lüften am Arbeitsplatz und ein gekipptes Fenster im Schlafzimmer – wirklich einfach :). Wenn man den in der Raumluft vorhandenen Bakterien auf den Leib rücken will, sollte man sich eine Duftlampe besorgen. Untersuchungen haben gezeigt, daß das Verdampfen bestimmter ätherischer Öle die Keimlast in der Umgebungsluft deutlich verringern kann(www.presseportal.de/pm/116667/2994870). Komisch, daß dies in Krankenhäusern noch nicht zum Einsatz kommt.

Über die tägliche Ernährung ist gerade im Winter auf eine ausreichende Vitamin C – Versorgung zu achten! Um so mehr Obstportionen, desto besser! Klappt dies nicht, kann auch mal Vitamin C Pulver herhalten – allerdings verzichtet man dadurch auf die gesunden Begleitstoffe im Fruchtfleisch. Auf Abwechslung in der Ernährung ist auf jeden Fall Wert zu legen – je bunter, desto besser – und das Weglassen von tierischen Produkten kann meiner Erfahrung nach ebenso Entlastung bringen(dem Erdklima sowieso…).

Naturheilkunde

In der Praxis unterstütze ich die Patientin natürlich etwas individueller – vor allem im Kontext Pflanzenheilkunde und Vitamin D. Hier werden die Dosierungen von z.B. Vitamin D exakt angepaßt und Heilpflanzen nach dem jeweiligen Beschwerdebild und der individuellen Konstitution eingesetzt. Reicht dies nicht, kommen eventuell Mykotherapie(z.B. Agaricus; Reishi) und Mineralstoffkomplexe zum Einsatz oder auch Probiotika(das darmassoziierte Immunsystem sollte man nicht unterschätzen).

Plagt sich Mensch immer wieder mit Allergien herum, ist die dunkle Jahreszeit ebenso der perfekte Zeitpunkt, um eine naturheilkundliche Umstimmungstherapie zu starten. Diese dauert in der Regel 3 – 4 Monate und kann, sofern mensch gut mitarbeitet, zu einer Linderung der bestehenden Symptomatik führen. Wenn Sie dazu fragen haben, einfach anrufen – kurze Gespräche über mögliche Therapien sind natürlich kostenfrei.